Kreis-Labyrinthe
30 runde Labyrinthe aus Ringen und Speichen. Die Gänge sind gebogen, und ein falscher Abzweig kann dich fast einmal ganz um das Brett führen, bevor er endet. Die Zahl der Ringe bestimmt die Schwierigkeit und steht auf jeder Karte.
Einstieg
Bretter mit 6 Ringen und rund 150 Zellen. Die Ringe sind tief, die Gabelungen wenige, und der richtige Weg ist nur 23 bis 31 Schritte lang. Damit sind sie das passende erste Kreis-Labyrinth für ein Kind, das die eckigen schon kennt. Manche werden von außen nach innen gelöst, andere aus der Mitte hinaus.
Klassische Varianten
Die Mitte dieser Seite hat 10 Ringe und rund 400 Zellen. Hier sind es genug Ringe, dass die Krümmung gegen deinen Orientierungssinn arbeitet, mit 70 bis 93 Sackgassen pro Brett. Die Zellen sind trotzdem groß genug für einen Kugelschreiber. Die Hälfte führt zur Mitte, die andere Hälfte hinaus.
Tiefe Raster
Bretter mit 14 Ringen, rund 660 Zellen und 112 bis 133 Sackgassen. Die äußeren Ringe haben jeweils 64 Zellen, deshalb ist eine falsche Entscheidung dort ein langer Rückweg. Hier kippt das Kreis-Labyrinth vom Kinderrätsel zur Aufgabe, an der auch Erwachsene eine Weile sitzen.
Riesige Variante
Mit 18 Ringen und fast 1.200 Zellen sind das die größten runden Labyrinthe auf dieser Seite, mit 203 bis 230 Sackgassen pro Brett. Von der Feldzahl her vergleichbar mit der extremen rechteckigen Stufe, nur zu einem Kreis aufgewickelt. Einige laufen zur Mitte, andere aus ihr heraus.
Warum ein rundes Labyrinth anders verwirrt
Ein Kreis-Labyrinth ist kein eckiges Labyrinth, das man zu einem Ring gebogen hat. Weil die Gänge gekrümmt sind, verlierst du nach und nach das Gefühl dafür, in welche Richtung du gerade schaust. Ein Fehler im äußeren Ring kann dich fast um das ganze Brett schicken, bevor er sich schließt. Die Bretter bestehen aus konzentrischen Ringen und Speichen. Nach außen teilen sich die Ringe in mehr Zellen, damit jede Zelle ungefähr gleich groß gedruckt wird.
Die Schwierigkeit hängt an der Zahl der Ringe. 6 Ringe sind zum Einstieg da, 10 Ringe sind die klassische Größe, 14 Ringe ergeben tiefe Bretter, und 18 Ringe ergeben den Riesen mit fast 1.200 Zellen. Damit spielt er in derselben Liga wie die extremen rechteckigen Labyrinthe. Zellen, Weglänge und Sackgassen eines Bretts stehen auf seiner Karte.
Von außen zur Mitte oder aus der Mitte hinaus
Ein Teil der Labyrinthe wird nach innen gelöst: Du betrittst das Brett durch eine Lücke im äußeren Rand und arbeitest dich zur markierten Mitte vor. Bei den anderen startest du am Punkt in der Mitte und entkommst durch den Rand. Die Richtung steht auf jedem Blatt und ist auf dem Brett markiert, das Ziel farbig. Ein Fluchtlabyrinth spielt sich anders als eine Schatzsuche, weil sich nach außen die Gabelungen in Laufrichtung vervielfachen.
Ab welchem Alter passen Kreis-Labyrinthe?
Die Bretter mit 6 Ringen eignen sich für jedes Kind, das mit den einfachen eckigen Labyrinthen schon gut zurechtkommt, denn die neue Form trägt die ersten Blätter von selbst. Ab 10 Ringen sind es Rätsel für alle Altersgruppen, und 14 oder 18 Ringe fordern auch Erwachsene richtig.
Runde Bretter drucken und lösen
Kurven lassen sich schwerer nachfahren als Ecken. Bei sehr kleinen Kindern lohnt sich deshalb zuerst ein Blick auf die Labyrinthe für Vorschulkinder. Ansonsten ist jede PDF kostenlos, und auf ihrer letzten Seite ist der Weg farbig eingezeichnet. Die Seiten sind A4 mit Rändern, die auch ein US-Letter-Drucker nicht abschneidet. Drucke sie mit 100 Prozent. Mit der Katalognummer unter jedem Brett findest du genau dieses Labyrinth für eine Revanche wieder.
So verwendest du die Vorlagen
- Wähle ein Blatt und öffne das PDF. Es ist für A4 und Letter angelegt.
- Drucke in Schwarz-Weiß bei normaler Qualität. Nur Malen-nach-Zahlen-Seiten benötigen bei Bedarf Farbtinte.
- Bewahre die Lösungsseite auf oder drucke sie mit, um die Aufgabe später zu prüfen.